Aktueller Stand zu den Überlegungen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand zum Neubau eines neuen Pfarr- und Jugendheimes für St. Josef Hollage
Aktueller Stand zu den Überlegungen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand zum Neubau eines neuen Pfarr- und Jugendheimes für St. Josef Hollage
Liebe Gemeindemitglieder,
nachdem wir erstmals über unsere Überlegungen zum geplanten Bau eines neuen Pfarr- und Jugendheimes hinter der Kirche in „Pfarrers Garten» informierten, haben wir viele Anfragen zum aktuellen Stand unserer Planungen bekommen. Über das positive Interesse Ihrerseits und die Unterstützung unserer Ideen durch unsere Vereine und Verbände haben wir uns sehr gefreut.
Wir haben versprochen, Sie/Euch regelmäßig auf dem Laufenden zu halten und über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.
Diesem Versprechen wollen wir hiermit gerne nachkommen, auch wenn wir momentan noch nicht sehr viel berichten können. Leider ist es so, dass Planungen zu einem Neubauvorhaben immer mit sehr vielen Antrags- und Genehmigungsverfahren verbunden sind. Diese wollen gut vorbereitet sein und nehmen somit einige Zeit in Anspruch. Das ist auch hier der Fall, so dass wir zum möglichen Aussehen des neuen Pfarrheimes leider noch nichts Konkretes berichten können. Denn die Beauftragung eines Architekten mit der Planung eines neuen Gebäudes kann sinnvollerweise erst nach Erhalt aller Genehmigungen erfolgen.
Fest steht bislang:
-dass wir für unsere Pfarrgemeinde ein neues Pfarrheim bauen möchten, das den Erfordernissen unserer Kirchengemeinde an Funktionalität und Nähe zur Kirche sowie den Anforderungen an eine zeitgemäße Energetik und Gebäudetechnik entspricht
-dass es auf der gemeinsamen Sitzung von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im November 2017 ein einstimmiges Votum von den Gremienmitgliedern gab, diese Planungen voran zu treiben und soweit möglich, noch im Laufe dieses Jahres verbindlich durchzuführen
-dass nach Klärung aller rechtlichen Fragen (vor allem der notwendigen Zustimmung des Rates der Gemeinde Wallenhorst zur geplanten Nutzungsänderung des Philip-Neri-Hauses vom Jugendheim zu einer Einrichtung des betreuten Wohnens) alle interessierten und betroffenen Mitbürger im Rahmen einer Gemeindeversammlung über Details der geplanten Bau vorhaben informiert werden
-dass die Wünsche und Anforderungen unserer Verbände und Vereine an unser neues Pfarr-/Jugendheim selbstverständlich Berücksichtigung in unseren Planungen finden.
Natürlich stellt sich zeitgleich die Frage über die Folgenutzung unseres Philip-Neri-Hauses. Zur Thematik, ob ein Anbau, Umbau oder Neubau sinnvoll ist, sind viele Mutmaßungen veröffentlicht worden, die allesamt nicht bestätigt werden können.
Zu dieser Frage stehen bislang nachfolgend genannte Rahmenbedingungen fest:
-dass das Haus und das Grundstück in jedem Fall im Eigentum unserer Pfarrgemeinde verbleiben und für die Einrichtung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften genutzt werden sollen
-dass wir vorbehaltlich der rechtlichen Zustimmung der politischen Gemeinde Wallenhorst zur Nutzungsänderung von einem Jugendheim zu einer Einrichtung des betreuten Wohnens die hierfür notwendigen formalen Rahmenbedingungen (wie groß müssen die Wohneinheiten werden, wie viele Wohneinheiten werden benötigt, welcher Raumbedarf besteht insgesamt etc.) ermitteln
-dass wir uns mit Fragen zur Form des Baukörpers hierbei noch überhaupt nicht beschäftigt haben. Bei allen hierzu geäußerten Beiträgen handelt es sich somit um reine Spekulationen
-dass alle relevanten Sachverhalte (z. B. die Frage des Ortsbildes, wie ist das bisherige Wappen der Gemeinde Hollage zu integrieren etc.), in unseren noch folgenden Planungen selbstverständlich eine entsprechende Berücksichtigung finden werden.
Seien Sie versichert, dass wir in partnerschaftlicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Bistum und den Verantwortlichen der Politischen Gemeinde Wallenhorst gute und zukunftsweisende Lösungen bedenken werden, um ein bestmögliches Angebot in der Gemeindearbeit für Sie und Ihre/unsere Mitbürger zu schaffen. Bis dahin bitten wir Sie und alle Vereine und Verbände unserer Kirchengemeinde um einen entsprechenden Vertrauensvorschuss und um die notwendige Geduld, die es braucht, um unsere Ideen im Interesse von St. Josef Hollage erfolgreich umzusetzen.
Herzliche Grüße
Dietmar Schöneich – Pfarrer
Monika Bergmann – Vorsitzende des Pfarrgemeinderates
Markus Otte – stv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes
B.Go.
Quelle: Bürgerecho vom 14.03.2018